Unsere Weinberge liegen rund um Neuleiningen – nah genug für kurze Wege, verschieden genug für große Unterschiede. Hier treffen tertiärer Kalk und Buntsandstein aufeinander.
Was nur wenige hundert Meter trennt, unterscheidet Stil, Struktur und Ausdruck deutlich.

Neuleininger Feuermännchen
Am geschützten Hangfuß von Neuleiningen liegen unsere Weinberge im Feuermännchen. Kalkmergel, Löss und Sandstein prägen den Boden – und damit die Ausdruckskraft unserer Trauben.
Hier gedeihen vor allem Riesling-Reben, von unserem ältesten Weinberg aus 1958 bis zum jüngsten aus 2024, daneben Weiß- und Grauburgunder, Chardonnay und Gewürztraminer.
Die Weine dieser Lage entwickeln früh ihre Reife, nehmen einen markanten Bodenton an und zeigen Kraft und Struktur auf elegante Weise.


Neuleininger Sonnenberg
Am Neuleininger Sonnenberg, bis zu 320 m über NN, speichert der kalkhaltige Muschelkalk die Wärme des Tages und gibt sie langsam wieder ab – ideal für unsere Reben. In den unteren Lagen dominieren Kalkmergelböden, die den Weinen Präzision und Mineralität verleihen. In warmen Jahren profitieren wir ganz besonders von einer langsamen Reife und lebendiger Säure, begünstigt durch Höhe und Bodenverhältnisse.
Der Aufwand für Reben und Winzer lohnt sich: Hier entstehen intensive, dichte Weine, besonders unsere Rotweine, aber auch Riesling, Grauburgunder und Sauvignon Blanc profitieren von diesem besonderen Terroir.
Neuleininger Schlossberg
Unterhalb der Neuleininger Stadtmauer liegt der Schlossberg – die kleinste und zugleich wärmste Lage Neuleiningens. Buntsandstein im Westen und Kiesböden im Osten prägen den Hang.
Die Kombination aus geringer Wasserspeicherung und hoher Wärmespeicherung sorgt für konzentrierte Trauben mit reduzierten Erträgen, hoher Reife und bester Gesundheit. Anders als Kalkböden verändern die Sandsteinböden den Sortencharakter kaum: Die Weine bleiben klar, direkt und elegant – auch bei voller Reife.





